ZEIT DER STILLE

MEDITATION – ZEIT DER STILLE IN DEINEM ALLTAG

Erst wenige Tage ist es her, dass ich einen Workshop zum Thema Meditation besucht habe, der mir eine ganze Reihe wertvoller Impulse geschenkt und mir gezeigt hat, wie groß mein Bedürfnis ist, mir auch im Alltag Raum und Zeiten der Stille zu gönnen. Und so geht es nicht nur mir. Geben doch 80 % aller Beteiligten einer Umfrage in Deutschland an, ihr Leben als stressig zu empfinden, jeder Dritte unter Dauerstrom zu stehen, jeder Fünfte spürt die gesundheitlichen Folgen.

„Du solltest täglich 20 Minuten lang meditieren. Außer Du hast keine Zeit dafür, dann solltest Du für eine Stunde meditieren“ sagt ein altes Sprichwort aus dem Zen-Buddhismus.

Meditation ist eine spirituelle Praxis, die bereits seit Jahrtausenden praktiziert wird. Je nach ihrer Gestaltung kann man verschiede Formen unterscheiden, mit denen vermutlich ein jeder von uns schon einmal – mehr oder weniger erfolgreich – in Berührung gekommen ist. Und da ist auch schon die erste Erkenntnis aus dem Workshop: Meditation klappt nicht auf Anhieb, sie funktioniert mal besser, mal schlechter und muss wie alles im Leben regelmäßig geübt werden. Wichtig ist, uns für längere Zeit auf eine Meditationspraxis einzulassen, anstatt nach Lust und Laune von einem Meditationsform zur nächsten zu wechseln.

Man unterscheidet zwischen der passiven Meditation, die im Sitzen oder Liegen stattfindet und der aktiven, bei denen körperliche Übungen ausgeführt werden. Auch Yoga und bewusstes Gehen zählen zu dieser Meditationsform. Allen gemeinsam ist, die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt zu lenken: Deinen Atem, körperliche Empfindungen, ein Bild vor Deinem inneren Auge, ein Mantra, das Du leise wiederholst oder Geräusche in Deiner Umgebung. Achte darauf, wahrzunehmen, ohne aktiv darüber urteilen und die Gedanken weiter fließen zu lassen. Und das ist Erkenntnis Nummer zwei: es liegt in der Natur unseres Geistes, sprunghaft und in Bewegung zu sein. Mit einem Gedanken, der uns während der Meditation kommt, ist diese keineswegs verloren, denn in der Mediation üben wir unsere Fähigkeit, Gedanken zwar kommen aber auch wieder gehen zu lassen, ohne uns auf sie einzulassen.

Besonders gut hat mir im Workshop die Meditation gefallen, bei der man den Atem beobachtet, da sie jederzeit und an jedem Ort möglich ist. Auch im Alltag, im Büro, am Morgen und vor dem Einschlafen.

Ort und Sitzposition

Wähle einen Ort für Deine Meditation mit möglichst wenig äußeren Einflüssen, die Deine Meditationspraxis stören könnten. Deine Sitzposition sollte aufrecht sein, damit Du nicht in Versuchung kommst, einzuschlafen. Es muss nicht der Lotussitz sein, jede Sitzhaltung ist geeignet, solange sie bequem ist und Dein Rücken frei und aufrecht. Stelle Dir einen Wecker mit der gewünschten Dauer Deiner Meditation. Am Anfang sind bereits wenige Minuten ausreichend.

Meditation

Schließe Deine Augen. Nimm ein paar tiefe, bewusste Atemzüge, während Du Deine Arme seitlich über Deinen Körper nach oben führst und wieder senkst, um bei Dir anzukommen und Länge in Deinem Körper zu erzeugen. Lasse dann Deinen Atem ganz natürlich fließen und bleibe mit der Aufmerksamkeit bei Deinem Atem. Nimm wahr, wie dieser ein- und ausströmt, ohne darüber zu urteilen oder ihn zu bewerten. Es ist normal, dass Du während der Praxis den Fokus verlierst und von Gedanken abgelenkt wirst. Lasse sie ziehen und bringe Deine Aufmerksamkeit sanft zu Deinem Atem zurück.

Aufwachen

Signalisiert Dein Wecker das Ende Deiner Meditation, dann gönne Dir noch ein paar Augenblicke, in denen Du Dir Deinem Atem bewusst bleibst, bevor Du langsam Deine Augen öffnest und aufstehst.

Schaffst Du es, dies regelmäßig und über längere Zeit zu üben, wirst Du von den zahlreichen positiven Effekten von Meditation profitieren. Dazu gehören ein gestärktes Immunsystem, ein vermindertes Stresslevel, emotionale Ausgeglichenheit und besserer Schlaf.

Viele weitere Impulse, eine Zeit der Stille in Deinen Alltag zu integrieren und Gelegenheiten, gemeinsam Meditation zu üben, hält unser Lehrerteam bei unseren herbstlichen Retreats für Dich bereit. Die meisten sind schon gut gebucht, aber für alle noch Plätze verfügbar. Warte aber nicht zu lange: denn nur noch bis 15. bzw. 31. August gibt es das Yogapaket zum Frühbucherpreis.

Herzliche Grüße,

 

Thomas Jung und das Lehrerteam von YOGALIFE

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